Gesundheitsvorsorge für den Urlaub


Wer in ein anderes Land fährt, sollte sich immer mit den dortigen Gesundheitsvorschriften auseinandersetzen. Für die Niederlande gibt es derzeit keine im Vorschriften, denen Touristen nachkommen müssten. Allerdings kann sich dies kurzfristig immer ändern. Dennoch gibt es einige Vorsichtsmaßnahmen, die bei einem geplanten Urlaub rechtzeitig ergriffen werden sollten.

Im ganzen Land ist das Übertragungsrisiko von Borreliose/Lymekrankheit von April bis Oktober durch Zecken, die in Gräsern, in Sträuchern und im Unterholz leben, groß. Deshalb sind Haut bedeckende Bekleidung und Insekten abweisende Mittel besonders wichtig. Auch Hepatitis B kommt in den Niederlanden vor. Wer mit Kindern und Jugendlichen anreist, sollte immer auf eine Impfung setzen. Darüber hinaus gibt es derzeit eine Empfehlung gegen Meningokokken-Meningitis für Kinder und Jugendliche, sofern sich diese länger in dem Urlaubsland aufhalten.

Für Touristen, die Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder sind, gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung im Krankheitsfall für die betreffenden Staatsbürger. Sollte man während des Urlaubs krank werden, sollte man sich an einen praktischen Vertragsarzt oder Vertragszahnarzt der Allgemeinen Krankenkasse ANOZ wenden. Allerdings gilt, dass zahnärztliche Behandlungen im Regelfall bei über 18-Jährigen stark eingeschränkt sind.

Bei einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland ist in der EHIC kein Rücktransport in das Heimatland enthalten. Lediglich private Reiseversicherungen bezahlen einen solchen Rücktransport. Experten empfehlen deswegen, für die Dauer des Aufenthalts eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Bei dieser sollten alle Risiken abgedeckt werden, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.

Unter der Rufnummer 112 erreicht man in den Niederlanden sowohl die Polizei, als auch die Feuerwehr und die Notfallambulanz.



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